Bad mit Spachteltechnik
Fugenlos
Bei einem Badumbau bieten sich ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten, und so wurden hier das Gäste-WC und das ehemalige Bad zu einem Wohnbad zusammengelegt. Eine pflegeleichte Ausstattung unter Berücksichtigung technischer Anforderungen war bei dieser Badmodernisierung gefragt und neben einer reduzierten Formsprache zählten auch eine große, barrierefreie Dusche und eine frei stehende Badewanne zu den Kundenwünschen.

Elemente wie Dusche und Badewanne wurden nicht rein zweckmäßig angebracht, sondern gestalten den Raum. Der asymmetrische Grundriss konnte zudem genutzt werden, um einen großen Duschbereich zu schaffen – bodenbündig, mit Kopfbrause und einem am Rand positionierten Ablauf. Die außergewöhnliche Lage des Bodenablaufs außerhalb der Symmetrie rührt daher, dass vermieden werden sollte, aufwendig Leitungen durch die Decke führen zu müssen. Ebenso markant und durchdacht sind die Ablagenische und -fläche gestaltet, die ausreichend Platz für Badutensilien und persönliche Accessoires bieten. Die Kombination der hier verwendeten aufwendigen Spachteltechnik mit der effektvollen Wandgestaltung in warmem Ocker und dem terracottafarbenen, fugenlos und absolut wasserfesten Spezialbelag auf dem Fußboden schafft ein klassisches, elegantes Ambiente. Und während die Beleuchtung
des eckigen Waschtischs hell und funktional ist, tauchen die Deckenstrahler das Bad auf Wunsch per Dimmer in ein stimmungsvolles Licht. Einen besonderen optischen Akzent setzt die in Licht
getauchte Ablagenische. Ordnung und Asymmetrie verschmelzen in diesem Badezimmer zu einem individuellen Raumgefühl

Text aus die Besten Bäder "individuell und maßgeschneidert", Autor Joachim Fischer











