TECNOLINE®
Bereits in den 80er Jahren startete TECNOLINE ® die Produktion der weltweit ersten Neuauflage der Türdrücker von Wilhelm Wagenfeld und Walter Gropius. Bis heute ist TECNOLINE ® der einzige Hersteller, der besagte Modelle auch unter den Namen der Designer vertreiben darf, stellt also somit die Originale her.
Die massiven Messingbeschläge werden ausschließlich in Deutschland gefertigt und weiterverarbeitet. Durch einen großen Anteil an Handarbeit und mehrfacher Kontrolle jedes einzelnen Stückes bietet TECNOLINE ® eine aussergewöhnliche Qualität.
Walter Gropius, geb. 1883, ist einer der bedeutendsten und bekanntesten Bauhaus-Designer überhaupt. Gropius studierte Anfang des 20. Architektur und trat 1907, wie auch Mies van der Rohe und Corbusier in das Designbüro von Peter Behrens ein. Als selbstständiger Architekt und Industriedesigner entwarf Walter Gropius später den heute so bekannten Gropius-Drücker, der 1923 erstmals bei der Fa. S.A. Loevy in Produktion ging. Seit 1983 stellt TECNOLINE (bis 2002 bei TECNOLUMEN), von den Erben selbst autorisiert, die verschiedenen Gropius Modelle her.

Der geborene Bremer Wilhelm Wagenfeld ist einer der bekanntesten Bauhäusler. Er entwarf die berühmte Leuchte WG24, sowie diverse Designs für Braun, Rosenthal und WMF. 1928 entwarf Wagenfeld für die Fa. S.A. Loevy den Türdrücker WD28 und eine passende Fensterolive, die jedoch damals nur in geringer Stückzahl produziert wurden. Nach einem originalen Handmuster nahm TECNOLINE (damals bei TECNOLUMEN) 1982, gemeinsam mit Prof. Wagenfeld, die Produktion des Modells wieder auf.

Prof. Dr. h. c. Dieter Rams, geb. 1932, gilt als einer der berühmtesten Industrie- und Möbeldesigner des 20. Jahrhunderts. Rams, aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit als Chefdesigner bei Braun auch „Mr. Braun“ genannt, entwarf 1999 diesen Türdrücker aus matt vernickeltem Zamak für Tecnoline.

Der Bauhaus - Drehschalter
Die Drehschalter kombinieren das sachliche Design des Bauhaus mit der Transparenz von echtem Glas, der Funktionalität von Kunststoff und der Eleganz von Porzellan.
Die Serie umfasst Drehschalter, Dimmer, Steckdosen, Telefonanschlüsse und Antennen- Steckdosen u.v.m..
Die ersten dieser Glasschalter oder besser: Unterputzdrehschalter mit Glasabdeckung sind um 1920 entstanden. Man mag es mit einem Lächeln und dem Schlagwort Nostalgie abtun, diese Schalter heute wieder herzustellen. Man kann es aber auch Rückbesinnung auf die Anfänge der sachlichen Form in der Gestaltung nennen, wie sie vom Bauhaus intendiert war.












